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18.02.2018 : 8:03

Besonderes aus dem Schulleben

Aktionstag "Zu Fuß zur Schule"

Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“

Jedes Jahr im September findet der Internationale Tag „Zu Fuß zur Schule“ statt. Wie im letzten Jahr hat sich auch in diesem Jahr die Theodor-Heuss-Grundschule am Freitag, den 29.September 2017 mit einem Aktionstag daran beteiligt, um für den zu Fuß zurückgelegten Schulweg zu werben. Dazu wurde mit den Kindern eine Aktion durchgeführt, mit der Spaß an der Bewegung vermittelt und die Verkehrssicherheit trainiert werden sollte.

 

Warum unterstützt die Theodor-Heuss-Grundschule diese Idee?

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil das vermeintlich sicherer ist. Dabei verunglückten in den letzten Jahren die meisten Kinder als Mitfahrer in einem PKW. Auch vor unserer Schule führt der Bring- und Holverkehr immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen. Natürlich wissen wir, dass einige Eltern ihre Kinder mit dem Auto bringen müssen, da sie nicht im Ortsteil Flüren wohnen. Wir bitten diese Eltern, ihrem Kind wenigstens einen kurzen Fußweg zu gönnen und es beispielsweise am Markt aussteigen zu lassen.

 

Am Aktionstag wurden zudem Sammelpunkte eingerichtet, von dem aus Schülergruppen von einem Lehrer oder Eltern zur Schule in Gruppen begleitet wurden. Die Kinder wurden gebeten, am Aktionstag mit Warnweste zur Schule zu kommen, da sie damit besser gesehen werden und geschützter sind.

Für die Kinder hat es viele Vorteile, den Schulweg zu Fuß, mit Roller oder Fahrrad zurückzulegen:

• Bewegung ist für eine gesunde Entwicklung des Kindes unverzichtbar.

• Kinder, die den Schulweg zu Fuß zurücklegen, können sich besser orientieren und erleben ihre Umwelt bewusster.

• Auf dem Schulweg trifft ihr Kind auf andere Kinder.

• Auch die Eltern profitieren davon, wenn die Kinder selbständiger werden, weil Sie Zeit beim Bringen und Abholen sparen.

• Nicht zuletzt wird auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

 

2014: Theater ist Programm...

... jedenfalls an der Theodor Heuss Schule.

Seit mehreren Jahren schon gehen die Schüler und Schülerinnen regelmäßig zu Theatervorstellungen im Stadttheater in Wesel. So soll ihnen das lebendige, unmittelbare Spiel realer Menschen nahe gebracht und ein Gegenentwurf zum künstlichen Perfektionismus filmischer Darstellungen geboten werden. Die Schule hat traditionell ein Abonnement, so dass jeweils zwei Vorstellungen pro Schuljahr besucht werden.

In diesem Schuljahr sah der 1. und 2. Jahrgang "Die Bremer Stadtmusikanten" und "Nils Holgersson". Die Kinder der 3. und 4. Jahrgänge schauten sich "Alabama und die vierzig Räuber" sowie die ungewöhnliche Inszenierung "Der Kampf der Wassermänner"an. Wer schillernde Kostüme und Meerjungfrauen erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die meisten Schauspieler steckten von Kopf bis Fuß in schwarzen Gymnastikanzügen, unterschieden sich aber deutlich durch weiße, rollenspezifische Kleidungsstücke. Das muntere Spiel der Fische im Wasser wurde anschaulich durch große Fische aus Pappe, die sich zur Musik bewegten, dargestellt. So lebte das Stück vom Zusammenspiel der Musik, den schwarz-weißen Lichteffekten und dem tänzerischen Können der Schauspieler. Sicher stellte diese hauptsächlich getanzte Aufführung eine anspruchsvolle Version des Wassermann-Themas dar, aber die theatererprobten Kinder der Theodor-Heuss-Schule waren ein gutes, respektvolles Publikum.