Sie sind hier: Home / Wir stellen uns vor / Montessori-Zweig / Tag der offenen Tür / Tag der offenen Tür 2016
20.10.2018 : 21:31

Tag der offenen Tür 2016: Bereicherung der Schullandschaft

Beim Stadfest, den PPP-Tagen 2016, erkundigte sich Bürgermeisterin Frau Westkamp am „Montessori-Stand“ nach den neuesten Entwicklungen. Sie war schon im ersten Jahr des Bestehens (2013) des Montessori-Zweiges zu Gast in Flüren. Im September, als zum vierten Male in Folge ein Tag der offenen Tür stattfand, konnte sie sich selbst ein Bild davon machen, dass das Schulkonzept „Regelschule und Montessori unter einem Dach“ aufgegangen ist.

„Der Montessori-Zweig ist eine Bereicherung, denn er bietet Eltern eine weitere Auswahlmöglichkeit bzgl. der Beschulung ihres Kindes und mehr Flexibilität aufgrund der Durchlässigkeit der beiden Schulsysteme“, resümierte die Direktorin Frau Berg.

Der Besucherandrang erreichte in diesem Jahr einen Rekord. Wie schon in den letzten Jahren zeigten Kinder unter der Leitung von Frau Kempin wie sie Aufgaben während der Freiarbeit erledigen. Im Nachbarraum beantwortete Frau Rosseck Fragen zu Unterrichtsfächern, der Zusammenarbeit mit dem Regelzweig und stellte Materialien vor. In den Fluren und der von Eltern geleiteten Cafeteria konnte man kaum einen „freien“ Montessori-Elternteil finden, der nicht schon von interessierten Eltern umringt, seine Erfahrungen mit dem eigenen Kind schilderte.

Sie berichteten vom schulischen Leben, das manchem Besucher im Vergleich zur eigenen Schulzeit vielleicht fremd war. Und erzählten auch davon, wie sie sich als Eltern ins Schulleben der Kinder einbringene.

 

Die Eltern engagieren sich enorm in verschiedenen Bereichen des Montessori-Zweiges: Mitwirkung und Gestaltung des „Tags der offenen Tür“, Einladungsplakate an Kindergärten verteilen, regelmäßige Putzaktionen der Materialien, Mithilfe bei der Ausrichtung der jährlichen Adventscafeteria in einer Gärtnerei, um Geld zu sammeln, Begleitung bei Ausflügen und Beteiligung im Unterricht als „Lesemütter“ usw.

Denn es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass es als Projekt einer Elternschaft und des Schulamtes startete. Ein Teil der Eltern der Montessorischule hatten nach dem Wegzug der privaten Montessori-Schule nach Rheinberg, nach Alternativen gesucht und sich an das Schulamt und die Bezirksregierung gewandt. Als die Theodor-Heuss-Schule sich bereit erklärte, sich auf das Abenteuer einzulassen, ging die praktische Arbeit los: die Renovierung der Klassenräume wurde selbst bewerkstelligt und die gesamte Finanzierung der Möbel- und Material-Ausstattung wurde aus eigener Tasche bezahlt. Inzwischen haben die Kinder der meisten Familien der ersten Stunde die Schule verlassen und gehen auf die weiterführenden Schulen. Nun muss sich der Montessori-Zweig selbst tragen. Dank der vielen zufriedenen Eltern, dem Engagement der “neuen“ Eltern und den tollen Kindern in vier Jahrgängen, blicken wir erwartungsvoll in die Zukunft.