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20.10.2018 : 22:01

Tag der offenen Tür 2014

Der Montessori-Zweig stellt sich vor und Schüler zeigen, was sie können

Am 26.11.2014 öffneten der Montessori-Zweig und die offene Ganztagsbetreuung der Theodor-Heuss-Schule in Wesel-Flüren ihre Türen. Die Lehrerinnen, Schüler und ihre Eltern präsentierten stolz ihre neu gestalteten Räume und ihre Art des Unterrichts. Die Kinder lernen aus den Jahrgängen 1 bis 4 gemeinsam nach den Prinzipien von Maria Montessori und erfüllen gleichzeitig alle Anforderungen einer Regelschule.

Diese Form des Unterrichts kommt der wachsenden Notwendigkeit von individualisiertem Lernen der Kinder sehr entgegen. Manche der Kinder können bei ihrer Einschulung bereits bis 100 zählen und und kennen viele Buchstaben. Andere werden vielleicht die zweijährige Eingangsstufe in drei Jahren durchlaufen. Die Montessori Pädagogik richtet den Blick auf das einzelne Kind, das in einer besonders vorbereiteten Lernumgebung zur richtigen Zeit auf das geeignete Lernmaterial trifft. Von der Lehrkraft begleitet können die Kinder im eigenen Tempo in die Phänomene von Sprache, Mathematik und der Welt (Kosmische Erziehung) eintauchen. „Durch das Arbeiten in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen fällt der Konkurrenzdruck unter den Kindern weg“, erläutert Sabine Rosseck, eine der beiden Montessori-Lehrerinnen, „ jedes Kind findet Lernpartner, die mit ähnlichem Leistungsstand oder Interesse gut zu ihm passen.“

Neben den Erstklässlern sind uns auch Schüler der 2. bis 4. Klassen als Quereinsteiger willkommen. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass sie schnell Zugang zu der individualisierten Art des Lernens und ebenso Anschluss an ihre Mitschüler finden.“,berichtet Sabine Rosseck.

Die Besucher des Tags der offenen Tür konnten sich in den Klassenräumen umsehen und so die Besonderheiten eines Montessori-Klassenraumes kennen lernen. An unterschiedlichen Lernstationen zeigten Schülerinnen und Schüler die Bandbreite des Montessori-Materials und erklärten interessierten Eltern und Kindern, wie die „große Apotheke“ hilft, die Geheimnisse der Division zu verstehen und was es mit dem Wortartenhüpfspiel auf sich hat. Abgerundet wurde das Ganze durch eine Cafeteria, die von den Eltern betreut wurde.

"Das hohe Engagement vieler Eltern, besonders an einem solchen Tag der offenen Tür und der begeisterte Austausch mit Interessierten, spiegeln ihre Zufriedenheit wider." ,resümiert Anita Kempin, die zweite Montessori-Lehrerin.

Zusätzlich konnten sich die Eltern bei Gabriele Fregin, der Leiterin des offenen Ganztagsbereichs, informieren, wie Ganztagsbetreuung und Schule ineinander greifen und welche Betreuungsangebote für die Kinder zur Verfügung stehen. Bei vielen guten Gesprächen war die Zeit wie im Fluge vergangen und es wurde überlegt, so ein „Fest“ im nächsten Jahr wieder zu veranstalten.