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15.12.2018 : 8:07

Martinszug 2009

Am 12. November fand der diesjährige Martinszug statt. Im Vorfeld hatte sich wie in jedem Jahr das Martins-Kommitee zur Vorbereitung aller organisatorischen Dinge getroffen. In den Klassen wurden die Laternen gebastelt und die traditionellen Lieder geübt. Um 17.30 Uhr war es dann soweit: Die Kinder versammelten sich in den Klassen, und nach einem "Laternen-Check" ging es auf den Schulhof. Dort war ein Martinsfeuer entzündet worden und St. Martin, der in diesem Jahr eine "Martina" war, wartete schon auf seinem Pferd. Er war in seinen warmen Mantel gehüllt, ein prachtvolles Stück, dass Frau Schott extra für den Martinsabend genäht hatte. Wer genau hinschaute, konnte auch den armen Bettler entdecken.

Nach der Begrüßung durch Frau Berg begann das Martins-Spiel. Die Kinder konnten sehen, wie St. Martin seinen Mantel mit dem frierenden Bettler teilte, während Pastor Becker die Martins-Legende vorlas. Nach einem gemeinsamen Lied setzte sich der Zug mit den Schul- und Kindergartenkindern in Bewegung. Die Polizei, das Jugend-THW und Helfer des Roten Kreuzes sorgten für die Sicherheit der Kinder.

Wieder einmal war Martins-Wetter. In Flüren bedeutet das seit etlichen Jahren, dass kein Regen die mühselig gebastelten Laternen ruiniert und alle trockenen Fußes durch den Ort laufen können.

Die Anlieger der Straßen hatten wieder für stimmungsvollen Schmuck gesorgt, der von den Kindern sehr bewundert wurde. So war der Gesang der Kinder zeitweilig etwas dünn, weil sie immer neuen Kerzen- und Laternenschmuck an den Häusern und in den Gärten entdeckten. Aber zum Glück wurden sie musikalisch durch den Tambourcorps Flüren unterstützt.

Besonders schön wird der Flürener Martinszug in jedem Jahr dadurch, dass ihn viele Familien zum Anlass nehmen, um sich während des Zuges vor den Häusern oder nach dem Zug auf dem Schulhof mit Freunden und Nachbarn zum Weckmann-Essen und zum Glühwein zu treffen, selbst wenn die Kinder die Grundschule längst verlassen haben.

Der Martinsabend in Flüren war wieder ein Feiertag für Jung und Alt, nicht zuletzt wegen des Engagements vieler Eltern bei der Vorbereitung, beim Laternenbasteln, beim Glühwein- und Weckmannverkauf, beim Aufräumen und und und...!  Herzlichen Dank auch an unseren Hausmeister Herrn Hoppe, der wie in jedem Jahr als letzter "von Bord" ging.